Höhenglückssteig 2016

Höhenglückssteig 2016

Einige der Gruppe wollen sich einmal im Klettern probieren, so entstand die Idee, den Höhenglückssteig in der Nähe von Nürnberg zu machen, natürlich mit Bergführer. Dafür war die Anreise von Hamburg aus etwas weiter, aber ich habe das gern in Kauf genommen. Allerdings bin ich nicht davon ausgegangen, dass es den Ortsnamen Pruppach in der Gegend gleich 2x gibt und so musste es natürlich passieren, dass ich prompt über 100 km zu weit gefahren bin, bis uns aufgefallen ist, dass ich im falschen Ort gelandet bin. Naja, so musste ich erst wieder zurückfahren und kam erst mitten in der Nacht an. Das war Aufregung pur, denn unterwegs ging mir auch noch der Sprit aus und mit 7 l im Tank hab ich mich nicht auf die Autobahn getraut. Naja, ist ja alles noch mal gut gegangen und auf den letzten Drücker habe ich auch noch eine Tankstelle irgendwo im Nirgendwo gefunden, die noch geöffnet hatte. Wir wurden schon sehnsüchtig von den anderen im Hotel zum Elsabauern erwartet. Hier habe ich was ganz besonderes gebucht, nämlich eine Übernachtung im Heu. Das war sehr toll. Wir hatten einen ganzen Dachboden für uns. Dieser war mit Heu ausgelegt zum Schlafen. Wer nicht schlafen konnte, hat sich halt an der Kletterwand oder am Slackline ausgetobt oder nebenan Minigolf gespielt. Allerdings waren alle so platt, dass wir schnell in unseren Schlafsäcken verschwanden. Am Samstagmorgen, gefühlt nach 2 Std. Schlaf, wollte erst keiner so recht aus dem Heu klettern, aber wir waren doch schon für 10 Uhr mit dem Bergführer verabredet. Ich konnte noch eine halbe Stunde länger rausschlagen, so konnten wir wenigstens noch in Ruhe frühstücken. Danach fuhren wir zu unserem Treffpunkt. Der Bergführer war ein ganz netter und hatte viel Verständnis. Wir wanderten zum Höhenglückssteig und dort bekamen wir erst eine Einweisung und ein paar Tipps und Tricks wie man im sich im Klettersteig bewegt. Der Vorteil ist, dass der KS in mehrere Abschnitte mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen aufgeteilt ist und so konnte jeder aussuchen, was er sich zutraut und was nicht. So kam jeder auf seine Kosten und wir hatten einen tollen Tag am Fels und waren entsprechend geschafft am Abend. Für das Abendessen haben wir Grillzeug eingekauft und im Hotelgarten einen Grillplatz zur Verfügung gestellt bekommen. Das war toll, nett zusammen sitzen und grillen. Die Jungs nutzten für die restliche Energie das Trampolin im Garten und alle waren sehr zufrieden. Am Sonntag frühstückten wir in aller Ruhe und dann wartete noch ein besonderes Erlebnis auf uns. Denn ganz in der Nähe gab es den Monte Kaolino, wo man im Sommer auf Sand Ski und Snowboard fahren konnte. Das war eine ziemlich große Anlage mit Campingplatz und Freibad. Bei den Temperaturen hätten wir auch nix gegen das Bad gehabt, aber das kann man ja überall machen. Also liehen wir uns die Boards und los ging der Spaß. Ok, es dauerte etwas länger, denn durch den stumpfen Sand kam man gar nicht so gut ins Rutschen, man musste sich dafür eine andere Taktik überlegen als auf einer normalen Piste. Aber es machte einen Riesenspaß und wir sahen hinterher alle aus wie panierte Schnitzel und ihr wollt gar nicht wissen, wo wir den Sand noch überall gefunden haben. Nach einem kleinen Eis ging es dann wieder auf die Autobahn und Richtung Heimat. Auch das war wieder ein abenteuerreiches Wochenende.

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