Harzer Hexenstieg 2015

Harzer Hexenstieg 2015

Mit dem Harzer Hexenstieg begann die Entwicklung der Wandergruppe. Denn dies war die erste Tour von 4 Leuten, die sich über Facebook kennengelernt haben. Wir wollten 3 Etappen des Harzer Hexenstieges zusammen bewältigen. Wir trafen uns in unserer ersten Pension in Clausthal Zellerfeld. Wir waren privat bei einer Familie untergebracht, die uns sehr herzlich aufnahm. Da wir uns ja nur aus dem Netzwerk kannten, hatten wir viel zu erzählen, um uns erst einmal näher kennen zu lernen. Die Nacht wurde ziemlich kurz. Am nächsten Morgen starteten wir unsere erste Etappe. Schnell haben wir uns angepasst und hatten einen sehr entspannten Wandertag. Die Route machte einen sehr netten Eindruck, auch wenn diese Etappe etwas lang geraten sollte, was wir allerdings noch nicht wussten. Unser Etappenziel sollte Torfhaus werden. Es war nicht sehr anstrengend auf dem Weg. Wir liefen entlang von Bewässerungsgräben, durch Moorlandschaften und um einen schönen See ringsum in Altenau. Leider ließ die Ausweisung des Hexenstieges zu wünschen übrig, denn nach ca. 8 km stellten wir erschrocken fest, dass wir im Kreis gelaufen waren und zwar um Altenau drum herum im großem Kreis… Hmmm erst fanden wir das lustig, dann nicht mehr, denn wir hatten noch bis zu unserem Tagesziel einige Kilometer hinter uns zu bringen. Naja nützt ja nix, wir versuchten es mit Humor und gönnten uns dafür in der Mittagpause einen dicken fetten Windbeutel. Danach ging es dann mit neuer Energie weiter Richtung Torfhaus. Wir hatten keine weiteren Übernachtungen gebucht, da wir ja nicht wussten, bis wohin wir kommen. Deshalb nahmen wir in Torfhaus einen Bus und fuhren nach Bad Harzburg in eine kleine Pension. Nach unserem Höllentrip am ersten Tag brannten uns ganz schön die Füße. Aber es reichte noch, in der Nachbarschaft lecker Essen zu gehen und ein in Altenau gebrautes Bier zu zischen. Irgendwie löste dieser Name eine allergische Reaktion in uns aus. Am 2. Tag ging es mit der historischen Seilbahn auf den großen Burgberg. Dort hatte man eine wunderbare Aussicht über den Harz. Von dort aus starteten wir unsere Tagesetappe an der Eckertalsperre vorbei über den Teufelsstieg zum Brocken und von dort nach Schierke in ein Hotel. Bis auf die fette Kröte auf dem Weg war es wieder ein toller Wandertag mit herrlicher Natur. Und zum Abschluss gab es ein super leckeres Harzer Gericht, bevor wir wieder todmüde ins Bett fielen. Am 3. Tag sollte es nun für uns von Schierke aus über den Wurmbergstieg nach Braunlage gehen. Auch diese Etappe war toll, mit kurzem Abstecher zur Sprungschanze ging es runter in den Ort. Von dort fuhren wir mit dem Bus wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt und damit war unsere Tour erfolgreich abgeschlossen. Wir haben uns so super verstanden, dass wir das unbedingt wiederholen wollten, damit war das Entstehen der Wandergruppe besiegelt.

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